Qualitätssicherung


Das Gymnasium Oesede arbeitet an der Verbesserung der Unterrichtsqualität.

Die Schüler werden regelmäßig über Ziele des Unterrichts, Leistungserwartungen und Art der Leistungsüberprüfungen
informiert. Die Anstrengungs- und Leistungsbereitschaft der Schüler wird von der Schule
gefördert. Die Leistungsüberprüfungen sind grundsätzlich herausfordernd und erfüllbar. Unter Offenlegung
der Bewertungskriterien werden die Schüler regelmäßig (mindestens zweimal im Halbjahr) über
ihren Leistungsstand informiert, insbesondere im Bereich der Mitarbeit.

Die Angemessenheit, Vergleichbarkeit und Transparenz der Leistungsanforderungen und der Leistungsbewertung
sind am Gymnasium Oesede ein gemeinsames Anliegen von Lehrern, Schülern und Eltern.
Um dieses zu erreichen, beschließen die Fachkonferenzen Grundsätze der Leistungsbeurteilung. Darüber
hinaus sind die Lehrer innerhalb der einzelnen Fachgruppen zur regelmäßigen Zusammenarbeit und zur
gegenseitigen Information verpflichtet,

  • durch den Austausch über die Gestaltung von Klassenarbeiten und Klausuren,
  • durch das Anlegen eines Pools von Klassenarbeiten,
  • durch das Planen und Durchführen von mindestens einer Klassenarbeit mit gemeinsamer Aufgabenstellung
    und gemeinsamem Erwartungshorizont in der Sekundarstufe I, und zwar bis zum Ende
    des Schuljahres 2007/2008,
  • durch die Evaluation der erzielten Ergebnisse.

Die Umsetzung dieser Prinzipien in den einzelnen Fächern regeln Fachkonferenzbeschlüsse auf der
Grundlage der Curricularen Vorgaben und der Rahmenrichtlinien.
Die Fachgruppen entwickeln auf der Grundlage der Evaluation die Qualität des Unterrichts weiter. Sie

  • überprüfen und erweitern das Inhalts- und Methodenrepertoire,
  • tauschen sich über die zu vermittelnden fachspezifischen Kompetenzen und Standards aus,
  • entwickeln in einem kontinuierlichen Prozess ihr gemeinsames Verständnis von Fachunterricht
    weiter,
  • planen ggf. gemeinsame Unterrichtsvorhaben.

Die Ergebnisse werden durch Fachkonferenzprotokolle dokumentiert.

Der Orientierungsrahmen „Schulqualität in Niedersachsen“ legt fest, dass die Verbesserung der Qualität des Lehrerhandelns im Unterricht im Zentrum der Qualitätsentwicklung von Schulen stehen muss. Das Qualitätsmerkmal „Lehrerhandeln im Unterricht“ ist u.a. wie folgt zusammengesetzt:

  • Strukturierung und transparente Zielausrichtung des Unterrichts
  • fachliche Qualität des Unterrichts
  • Differenzierung
  • Methoden- und Medieneinsatz
  • selbstständiges Lernen, aktive Teilnahme sowie Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung der Schülerinnen und Schüler
  • Wertschätzung und Ermutigung

Das Gymnasium Oesede prüft, ob dem Erreichen der o.g. Zielsetzung die Etablierung einer Kultur des gegenseitigen Hospitierens der Lehrkräfte im Unterricht (regelmäßig  gegenseitige Unterrichtsbesuche) dienlich ist.

Als erster Schritt soll ab sofort und innerhalb des Schuljahres 2008/09 (fächerübergreifend) und innerhalb des Schuljahres 2009/10 (bezogen auf das Aufgabenfeld A/B/C oder eines Klassenverbandes)

  • jede Lehrkraft in einer Stunde bei einer anderen Lehrkraft hospitieren und
  • jede Lehrkraft in einer Stunde von einer anderen Lehrkraft besucht werden.

Die Lehrkräfte führen Gespräche über die jeweilige Unterrichtsstunde, in denen sie sich kollegial über die Verbesserungsmöglichkeiten des Lehrerhandelns beraten. Grundlage hierfür sind die o.g. Qualitätsmerkmale oder ein detaillierter Fragenkatalog (als Angebot).

Am Ende des Schuljahres 2009/10 bewertet das Kollegium den Nutzen der gegenseitigen Unterrichtsbesuche und entscheidet, ob und in welcher Form sie regelmäßig durchgeführt werden sollen.