Erstellen eines Schaubildes anhand eines Textes

Wir haben diesen folgenden Text als Vorlage für ein in Gruppenarbeit erstelltes Schaubild verwendet:

Wandel mit Folgen
Der Alltag der Bauern blieb mühsam und arbeitsreich, dennoch wandelte sich ihr Leben:

  • Die steigenden Erträge und die Viehhaltung in Ställen erhöhten den Raumbedarf; die Bauernhäuser wurden größer.
  • Bei günstiger Witterung konnten die Bauern mehr erwirtschaften, als sie selbst verbrauchten und an den Herrn abliefern mussten. Den Überschuss verkauften sie auf Märkten.
  • Mit den Einnahmen gewöhnte sich die ländliche Bevölkerung an Münzgeld.
  • Von den Erträgen kauften die Bauern auch Produkte der Handwerker: Geräte, Kleidung, Haushaltswaren. In den größeren Dörfern ließen sich neben den Müllern auch Schmiede und andere Handwerker nieder.
  • Die Grundherren gestanden der Dorfgemeinschaft seit dem 12./13. Jh. eine Selbstverwaltung zu: Sie bestimmte den Zeitplan für die Bewirtschaftung der Felder, sorgte für die Wege und Brücken, achtete auf die Einhaltung des Dorffriedens, nahm Verbrecher fest und lieferte sie dem Gericht aus. Vor allem verwaltete die Dorfgemeinschaft die Allmende (mittelhochdeutsch: das Allgemeine). Das war gemeinsames Eigentum an Wald, Weide, Ackerland und Weiher. Dort durfte nach gemeinsam festgelegten Regeln das Vieh der Dorfbewohner abwechselnd weiden. Hier konnten sie Bau- und Brennholz schlagen, Eicheln und Bucheckern für die Schweinemast sammeln oder fischen.
  • Die Grundherren begannen allmählich, Teile ihres Landes gegen eine jährliche Geldzahlung (Rente) an Bauern zu verpachten.


    Eine mögliche Lösung eines Schaubildes könnte so aussehen: