Bericht  Brauerei-Besichtigung

Nachdem die ersten drei Stunden Unterricht am Morgen des 15.03.2007 überstanden und noch ein paar organisatorische Fragen geklärt wurden, machte sich unser Bio-Kurs im Jahrgang 12 unter der Leitung von Herrn Kuzaj, auf den Weg zum Bahnhof nach Oesede. Unterstützt wurden wir dabei von einigen ebenfalls interessierten Schülern aus anderen Bio-Kursen.
Schon um 12.50 Uhr erreichten wir daraufhin den Bremer Hauptbahnhof.

Nach einer kurzen Pause zum Mittagessen ging es dann gleich mit der Straßenbahn weiter in die Nähe der Beck´s Brauerei.
Schon auf unserem anschließenden kurzen Fußmarsch sahen wir am Ufer der Weser die Malzanlage der Brauerei.

Angekommen im Besucherteil der Beck´s Brauerei startete unsere Gruppe mit dem Museums-Teil der Besichtigung, wo wir Informationen über das Bierbrauen vor ca. 100 Jahren erlangten. Besonderes Gefallen hierbei fand die Tatsache, dass die Arbeiter sich auch gerne in Naturalien bezahlen ließen.

Über das Außengelände mit großen Silos für Wasser, Malz und Hopfen und Hunderten von Fässern und Kisten gelangten wir dann zu einem Vorführungsraum, wo ein Film eine Beschreibung des Bierbrauens gab, welcher jedoch natürlich für die Bio-Experten kaum noch Neues zu bieten hatte …

Nachdem dann alle auch einmal  geernteten Hopfen in natura begutachten durften, ging es weiter in einen Raum mit Sudkesseln, indem wir wegen der Wärme nicht lange verweilten.
Bevor es zum krönenden Abschluss der Besichtigung kam, wurde in einem Kino-Saal eine kleine Dokumentation über Entstehung und Entwicklung der Beck`s-Brauerei gezeigt.

Im Anschluss hieran gelangten wir in einen stilvoll gestalteten Aufenthaltsraum mit gemütlicher Gaststätten-Atmosphäre. Als besondere Herausforderung bekamen nun alle, die es wollten, drei kleine Biergläser vorgesetzt, mit der Aufgabe, sie zwei der folgenden Sorten zuzuordnen: Beck´s, Beck´s Alkoholfrei oder Haakebeck. Um den Zug nicht zu verpassen, mussten wir jedoch dieses auf die Schnelle erledigen.

Um 18.20 Uhr gelangten wir wieder am Osnabrücker Hauptbahnhof an, wo sich nach diesem Tag, der allen eine interessante Abwechslung bot, nun unsere Wege trennten.