Leben in Afrika-AG

Die AG „Leben in Afrika“ (Jahrgangsstufe 5 und 6) stellt sich vor:

„Das wird keine GELD-SAMMEL-AG!“, war eine der wichtigsten Informationen beim ersten Arbeitstreffen. „Vielmehr geht es um lebendige Landeskunde und Kommunikation mit unserer Partnerschule“.

  Grundgedanke dieser AG ist tatsächlich die neue Schulpartnerschaft unseres Gymnasiums mit dem Internat „Seminar zum guten Hirten“ in Nigeria, bei der neben fördernden Aktionen vielmehr ein Gefühl für das Land Nigeria und den Menschen dort im Vordergrund steht.

Neben geografischer und kulturgeschichtlicher Arbeit in den Seminarfächern der Oberstufe bildet diese AG einen weiteren Baustein für die Entstehung einer lebendigen Schulpartnerschaft mit dem nigerianischen Internat, dessen Schulleiter uns zu Beginn dieses Schuljahres bereits besucht hat.

„LÖWEN", „HUNGER“, „WÜSTE“, „AIDS“, „TROMMELN“, „HITZE“, „GIRAFFEN“, „URLAUB“, „KINDERSOLDATEN“ – Facetten eines ganzen Kontinents aus Sicht von Fünft -und Sechstklässlern.

Diese SchülerInnen werden in einjähriger Arbeit nicht nur das Land Nigeria, sondern den gesamten Kontinent kennen lernen.

Bevor die konkrete Schulpartnerschaft Gegenstand dieser AG wird, geht es zunächst um Begegnungen mit dem Land Afrika, die nicht nur auf der Landkarte und in Bildern gesammelt werden. Viel erfahrungsorientierter sollen beispielsweise

•  das Bauen einer riesigen Landkarte,
•  die Rolle als Nachrichtenkorrespondenten für die Schüler,
•  das Trommeln nigerianischer Rhythmen,
•  das Kochen afrikanischer Gerichte,
•  das Anbauen afrikanischer Pflanzen und
•  die Kooperation mit dem Eine-Welt-Zentrum, Osnabrück

eine lebendige Landeskunde vermitteln.

Mit Unterstützung der Lehrer H. Spata und F. Grieger entwickelt die AG im Verlaufe des Schuljahres 2007/2008 so einen afrikanische Projekttag, bei dem die Ergebnisse in Workshops multipliziert werden. Dabei spielen die Koordination und Ausweitung verschiedener Aktionen, bei denen unsere Partnerschule im Verlaufe des Schuljahres unterstützt wird, eine weitere wichtige Rolle.

Informationen über Probleme unserer Partnerschule werden gesammelt und einzelne Bereiche ausgewählt, die mit Aktionen von den SchülerInnen gezielt langfristiger gefördert werden sollen. So entsteht letztendlich ein Zusammenspiel aus der Auseinandersetzung mit einer fremden Kultur und der damit verbundenen reflektierteren Bereitschaft zum Helfen.

Von den Teilnehmern wird erwartet: regelmäßige Teilnahme an den AG-Stunden, die Neigung zum eigenständigen Arbeiten und die Übernahme bestimmter Aufgabenbereiche (z.B. ist jedes Kind verantwortlich für ein afrikanisches Land/ Verfassen von Berichten und Korrespondenzen), Spaß an gemeinsamen Aktionen!