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Neue-OZ vom 15. März 2010 zum Thema: GMHütte setzt heute Zeichen gegen Gewalt

„Aktionstag für Zivilcourage“
we. Georgsmarienhütte.
Das lokale „Aktionsbündnis gegen rechts“, das im November 2007 in der Hüttenstadt mit der „Demo gegen rechts“ erfolgreich Flagge gegen Rechtsextremismus und Intoleranz zeigte, beteiligt sich heute am landesweiten „Aktionstag für Zivilcourage und gegen Gewalt“.

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Vertreter des
„Aktionsbündnisses gegen rechts“ und beteiligter Schulen am Freitag im Rathausfoyer beim Aufhängen der Plakate für den heutigen Aktionstag. Die Beiträge sind noch einige Wochen im Rathaus als Ausstellung zu sehen.
 

Von 9.30 bis 10.30 Uhr führen dabei der Präventionsbeauftragte der Polizei, Wilfried Bury, und Schüler des Gymnasiums Oesede auf dem Platz hinter dem Rathaus Rollenspiele zum Thema „aggressives Verhalten im öffentlichen Raum“ durch. Dabei werden mit den Passanten Handlungsoptionen durchgesprochen, mit denen im Alltag auf Situationen, die zu eskalieren drohen, reagiert werden kann. Außerdem ist eine Luftballonaktion vorgesehen.

Außerdem sind ab 10 Uhr im Foyer des Rathauses unter dem Motto „Zivilcourage hat viele Gesichter – Zeige deins“ entstandene Plakate zu sehen. Die Beiträge stammen von GMHütter Schülern und Mitarbeitern GMHütter Unternehmen wie zum Beispiel Stahlwerk oder Stadtwerke beziehungsweise der Panoramabad-Belegschaft.

Freitag wurden die Bilder im Rathaus aufgehängt, und einige Ausstellungsstücke sind an der Fensterfront am Eingang zu sehen. Die Arbeiten der Schüler von Gymnasium, Real- sowie Sophie-Scholl-Schule und Carl-Stahmer-Schule, die innerhalb des Kunstunterrichts entstanden, nähern sich dem Thema auf ganz unterschiedliche Weise. Mal wird wird mit Verfremdungstechniken gearbeitet, mal direkt die Botschaft transportiert – wie zum Beispiel in dem Beitrag, der eine Toilettenspülung und Rechte-Szene-Symbole zeigt.

Der Aktionstag, für den der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff die Schirmherrschaft übernommen hat, ist Höhepunkt einer landesweiten Kampagne, die unter der Federführung des Niedersächsischen Innenministeriums läuft. Das Ziel: Stärkung der Zivilcourage und Entgegentreten gegen Gewalt.