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Neue -OZ vom 26. Juni 2008 zum Thema: Das Ziel mit Top-Noten erreicht

iza Georgsmarienhütte.
Alle 111 Schüler des Abschlussjahrgangs am Gymnasium Oesede bestanden die Abitursprüfung. Ein Ergebnis ohne einen Wiederholer – das hat es nach Aussage von Schulleiter Bruno Schneider lange nicht gegeben. Drei GMHütter zeigten dabei die besten Leistungen: Julia Becker schaffte einen Notendurchschnitt von 1,4, Kirsten Weber und Alexander Poddubny beide 1,5.
Diskutierten über Bildungspolitik (von links): Norbert Möller, Reinhard Wittke, Helmut Brandebusemeyer, Martin Bäumer, Manfred Franke. Foto: Elvira Parton
Jahrgangsbeste (von links): Alexander Poddubny, Julia Becker und Kirsten Weber. Foto: Thomas Osterfeld
 

Der Druck ist vorbei, und stattdessen hat sich bei den drei Abiturienten nach den letzten Prüfungen Zufriedenheit über das Erreichte breitgemacht. Über Wochen hat es nichts anderes gegeben, als sich auf die nächsten Fächerprüfungen vorzubereiten und auf eine gute Tagesform zu hoffen, wenn wieder eine stundenlange Klausur oder später dann „das Mündliche“ anstand.

Die drei Jahrgangsbesten haben ihr Ziel erreicht, und jetzt steht ihnen – wie es so schön heißt – „die Welt offen“. Dieses Angebot wird erst einmal nur die Jahrgangsbeste annehmen, die 19-jährige Julia Becker. „Ich fliege Anfang Juli in die USA, wo ich eine Stelle als Au-pair antreten werde“, verrät sie. Die 19-Jährige wird in Alexandria, einem Bezirk der Hauptstadt Washington, wohnen und arbeiten. Die GMHütterin: „Dies ist eine Chance, die ich unbedingt nutzen will. Wenn ich mit einem Studium oder einer anderen Ausbildung beginne, werde ich das bestimmt nicht mehr machen.“ Sie will sich noch ein Jahr lang Zeit lassen, um für die nächsten Schritte für ihr Leben eine Entscheidung zu finden.

Die haben die gleichaltrigen Kirsten Weber und Alexander Poddubny bereits getroffen. „Ich trete erst einen Ferienjob an und werde dann ein Studium aufnehmen“, sagt Kirsten. Für welche Fächer sie sich an der Uni einschreiben will, weiß sie noch nicht genau: „Wahrscheinlich eine der Naturwissenschaften und möglicherweise Wirtschaft dazu.“

Alexander will sich zwischen Mathematik, Informatik und Physik entscheiden. Sicher ist er sich aber noch nicht. „Schade, dass man sich spezialisieren muss“, gibt er zu. Aber er will auf jeden Fall so schnell wie möglich mit dem Studium beginnen.